Was ist Guasha

Gua Sha – das Geheimniss der ewigen Jugend!

Was ist Gua Sha?

Die Gua Sha – Massage ist eine Behandlungsform der Traditionellen Chinesischen Massage (TCM), die im asiatischen Raum bereits seit tausenden von Jahren zur Krankheitsprävention und kosmetische Hautpflege angewendet wird, jedoch im deutschen Sprachraum noch relativ unbekannt geblieben ist.

Das Zeichen „Gua“ bedeutet „reiben“ oder „Reibung“.
„SHA“ wird übersetzt mit „Sand“, „Haihaut“ oder „rötlich erhabene, hirseähnliche Hautausschläge“ und beschreibt jene Hautzeichen, die im Zuge der Behandlung auftreten.

Gua Sha besteht auf wiederholtem vorsichtigen Schaben auf eingeölter Haut mit abgerundete Tierhörner oder Jade. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 bis 15 cm langen Zügen bewegt. Bei der Gua Sha – Massage wird eine gewollte, lokal ausgeprägte Reizung der Haut erzeugt, dadurch werden der Stoffwechsel, die Entgiftung und der Selbstheilungsprozess des Körpers angeregt. Sie erzeugt eine Hautrötung mit punkt- oder strichförmigen geringfügigen Hautblutungen (Petechien). Die Haut selbst wird zwar gereizt, aber nicht verletzt. Die Haurötungen klingen nach 2-5 Tagen wieder ab. Behandelt werden entweder der Rücken, die Arme, Beine, Muskeln oder auch Meridiane.
Die Schabemethode ist einfach, wirkungsvoll, gesund und nachhaltig!

 

Wirkung von Guasha:

„Gua Sha“ hat zahlreiche positive Wirkungen. Gua Sha fördert den Blutfluss und die Nährstoffversorgung des Gewebes. Die Lymphflüssigkeit und der Abtransport von Schlackestoffen werden angeregt, der Körper entgiftet. Gua Sha senkt den Muskeltonus und löst Gewebeverhärtungen (verspannte Muskeln, Bindegewebsverklebungen…).
Gua Sha kann Schmerzen lindern und Fieber senken. Nach der chinesischen Medizin bewegt Gua Sha Qi und Blut und gestaute Feuchtigkeit.

Gua Sha Fa, das Reiben und Ziehen von Schabern über die Haut, basiert primär auf der Grundlage der TCM. Deswegen können alle Erkrankungen die sich mit den Methoden der Akupunktur, Akupressur, der Moxatherapie und Reflexzonentherapie günstig beeinflussen lassen auch mit “GuaSha” ebenfalls behandelt werden. Das Überraschende und verblüffende ist die hohe Effektivität. Sicher auf dem ersten Blick sieht die Methode etwas „brutal“ und heroisch aus, doch noch während der Behandlung zeigen sich schon erste therapeutische Effekte.

– Durchblutungsverbessernd
– entspannend
– schmerzlindernd
– Stoffwechselaktivierung
– Eliminierung der pathogenen Faktoren
– Harmonisierung des Qi-Flusses
– Anregung der Hautausscheidung
– Anregung der Hautfunktion
– Ableiten von Toxinen über die Haut
– Anregung der inneren Organe
– Immunstimulierung

Schwerpunkte meiner Arbeit:

– Nicht-chirurgisches Facelift (Non-surgical Face Lift)
– Chronische Müdigkeit, Energielosigkeit
– Schlafstörungen
– Migräne
– Therapie gegen den Schmerz
– Detoxikation (Entgiftung des Körpers, Reinigung der Organe)

 

Kontraindikationen:

Gua Sha darf nicht durchgeführt werden bei frischen Verletzungen, Wunden, Abschürfungen, auf Sonnenbränden, Hautausschlägen,
Hautrissen, über Pickeln oder Leberflecken, am Bauch schwangerer Frauen und wenn noch Einblutungen der letzten Sitzung sichtbar sind.
Vorsicht ist geboten bei stark geschwächten Klienten sowie bei Blutungsneigung.

 

Werkzweug:

Es eignet sich zur Behandlung jeder Gegentand mit glatter Kante.
In meiner Praxis verwende ich spezielle GuaSha Werkzeuge – Gua Sha Schabber aus Jade und Büffelhorn.

Vorbereitung:

Um zu prüfen, ob „Sha“ vorhanden ist, wird ein einfacher Drucktest durchgeführt.
Ist ein regelmäßiger Qi- und Blutfluss vorhanden, verschwinden die entstandenen weißen Flecken schnell.
Verschwinden sie langsam, gibt es Hinweis auf einen behinderten Blutfluss und somit auf Vorhandensein von „Sha“.

 

Die Behandlung:

Wichtig ist es, dass Sie sich in eine für den zu behandelnden Körperbereich optimale Sitz – oder Liegeposition zu befinden.

Nachdem das zu behandelnde Areal mit Guasha Öl bedeckt und einmassiert wurde, setzt der Therapeut die abgerundete Kante über das zu behandelnde Gebiet auf.
Als Gleitmittel benutzt man in China verschiedene Substanzen, bevorzugt jedoch Öl auf Basis von Johanniskraut oder Öl auf Basis von Pfefferminze.
Beide Öle haben die Aufgabe die Meridiane zu belüften, das Blut zu erfrischen und Blockaden zu beseitigen. Zudem sollen sie die pathogenen Faktoren gemäß der TCM beseitigen und das Gleichgewicht der Energien im Körper herstellen. Über den relativ starken Reiz werden auch die Selbstheilungskräfte aktiviert. Darüber hinaus haben diese Öle noch einen praktischen Wert, die Schaber gleiten geschmeidig über die Haut. Dadurch wird die Therapie gerade am Anfang als angenehm empfunden.

Mein Favorit bleibt jedoch das Original „Guasharu Oil“, welches ich in meiner Praxis verwende.

Abgerundete Kante des GuaSha-Werkzeugs wird im 30 Grad Winkel angesetzt und es wird mit moderatem Druck oberhalb bis unterhalb des zu behandelndem Areals gestrichen.

Die Verwendung der verschiedenen Schabemethoden und Manipulationstechniken hängt davon ab, ob eine tonisierende oder sedierende Wirkung erwünscht wird.
Durch die „GuaSha“- Striche entstehen kleine, rote Petechien, die nach und nach zu Ekchymosen verschmelzen.
Eine Gua Sha Behandlung sollte nie schmerzhaft sein, deswegen wird mit den Klienten ein eindeutiges „Stop“ Signal vereinbart, um die Behandlungsstärke anpassen zu können.

 

Die Nachbereitung

Nach einer GuaSha Behandlung ist es wichtig, diese Richtlinien zu befolgen:
– Trinken Sie viel warmes Wasser (auf keinen Fall kaltes Wasser), es hilft die Entgiftung des Körpers
– Der Klient sollte das Areal bedecken, sowie Wind und Sonnenexposition vermeiden
– Vermeiden Sie diese Nahrungsmittel bis der Bereich wieder normale Farbe hat. Kaffee, kalte und saure Lebensmittel, gebratene Speisen, Käse, Alkohol, Eis
– keinen Sport oder schwere körperliche Anstrengungen für mindestens 2 Stunden

In der Regel wird der Klient in den nächsten 1-2 Tagen ein leichtes Muskelkatergefühl beschreiben.
Es ist meist ausreichend, ein bis zwei „GuaSha“ Behandlungen wöchentlich allein oder in Kombination mit anderen Methoden wie Akupunktur und TuiNa durchzuführen.

Gua Sha wird als Leistung von der GKK nicht erstattet!

HINWEIS:

Im Rahmen der oben genannten Behandlungen erfolgen keine medizinischen Diagnosen. Zudem werden keine Therapien im medizinischen Sinne angewandt oder verordnet! Unsere Anwendungen ersetzen nicht den Arzt oder Heilpraktiker.

Falls sich Fragen ergeben werden diese gerne von mir in meiner Praxis in Wien beantwortet!

Gua Sha bei Nackenverspannung – Beispiel Video von einer Heilpraktikerin

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